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Atommüll
Wenzel: Gorleben als Endlager ungeeignet

16.09.2008 Angesichts der Schlampereien und zukünftigen Unsicherheiten fürchtet Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, das sich Umweltdesaster in Gorleben wiederholt. Weiter warnt Wenzel, dass die gleichen Experten, die Asse als sicher deklarierten, sich auch für Gorleben als Endlager aussprechen.

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Landtagsabgeordneter der Grünen Stefan Wenzel [ Homepage ] (---)
 

Pressemeldung von Stefan Wenzel, Göttinger Landtagsabgeordneter der Grünen - NR. 300 - Datum: 15. September 2008 - GRÜNE: Asse-Desaster muss Konsequenzen für Gorleben haben

Union lässt Katze aus dem Sack
Die Forderung der Union, den Salzstock Gorleben jetzt als Endlager durchzusetzen, stößt auf scharfe Kritik bei den Landtagsgrünen. "Die CDU lässt die Katze aus dem Sack", sagte der Göttinger Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel am
(heutigen) Montag. Jetzt werde deutlich, dass die Union schlicht und einfach Fakten schaffen will. Das Geschwätz vom Erkundungsbergwerk erweise sich im Nachhinein als dreiste Propagandalüge.

Wenzel warnte davor, dass sich das Atommüll-Desaster der Asse wiederholen könne.
Maßgebliche Wissenschaftler und Institutionen, die die Asse für sicher erklärt hätten, seien auch verantwortlich für die Festlegung auf Gorleben als Endlagerstandort.
Im Übrigen sei die Asse seinerzeit sogar sorgfältiger ausgewählt worden als der Gorleben-Salzstock. Nach Aussage des "Endlager-Papstes" Professor Kühn seien die Fachleute von der Wahl Gorlebens überrascht worden. "Damals waren politische und nicht geologische Gründe ausschlaggebend", sagte Wenzel.
Der Grünen-Politiker kündigte "Widerstand auf allen Ebenen gegen die Fortführung der unverantwortlichen Endlagerpolitik"an. Ein völliger Neubeginn bei der Suche nach einem Endlager sei erforderlich: "Die Fortsetzung von Asse darf nicht Gorleben heißen♠ 1", sagte Wenzel.

Nachrichten und Infos unplugged:
http://www.wenzel-goe.de/
http://www.myspace.com/stefanwenzel

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠ 1) Ich verstehe die Kritik nicht so ganz. Eigentlich hat sich Asse II doch hervorragend als Atomklo bewährt.
Sogar an die Spülung haben die Ingenieure gedacht. Der Wassereintritt funktioniert besser als erwartet und wird für eine schnelle und weitreichenden Verteilung des radioaktiven Mülls im Grundwasser sorgen. Vielleicht trifft die radioaktive Verseuchung die Menschen ja noch, bevor sie das Atomklo vergessen haben. Dr. Dieter Porth

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[Nachtrag -
18.09.2008Korrektur der Zusammenfassung]

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16.09.2008 Angesicht der Pressereaktionen veröffentlicht die Stadtverwaltung die Antworten auf die Anfrage von CDU und FDP. Es geht um den Vorwurf, dass die Stadt an eine Firma Arbeitnehmer vermittelt hat, nachdem von der Firma grobe Verstöße gegen das Arbeitszeitschutzgesetz bekannt geworden waren. Die Stadt verweist auf die ausschließliche Kompetenz des Arbeitgeberservices bei dem Landkreis Göttingen und nimmt damit die Fallmanager bei der Beschäftigungsförderung Göttingen (Anstalt öffentlichen Rechts) in Schutz.
[Nachtrag -
18.09.2008Richtigstellung der Zusammenfassung]

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[Neben der Rückforderung von Gelder ist mindestens auch eine öffentliche Entschuldigung an den Betroffenen fällig. Wer seine Arbeit schlecht macht, muss sich mindestens auch dafür entschuldigen.. Dr. Dieter Porth.]

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[Was ist der Unterschied zwischen Linksfaschisten und Rechtsfaschisten? Dr. Dieter Porth]

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[Liebe Atomlobby, die Bürgerstimmen sind liberal und veröffentlichen preiswert auch Ihre Meinung. - Dr. Dieter Porth.]

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