geändert am 11.04.2008 - Version Nr.: 1. 875

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Event - Deutsches Theater
Premiere von "Der Herr Karl" am 18.4.

11.04.2008 Bei dem Ein-Mann-Theater wird die Hauptperson Herr Karl als ein typischer Spießbürger des Österreich in den Nachkriegsjahren dargestellt. Herr Karl ist eine Satirefigur für die damalige Nachkriegszeit in Österreich: Herr Karl ist selbstgerecht, ohne eigene Meinung und quasi ein Parasit der Gesellschaft. Der Erfindung zu dieser satirischen Figur ist dem Autorenduo Helmut Qualtinger und Carl Merz zuzuschreiben. Wer die Premiere im Keller verpasst, kann sich das Stück am 25.4. anschauen.
[Anmerkung: Die Charakterbeschreibung von Herr Karl entspricht dem, was sich mancher Politikverdrossene heute unter einem typischen Politiker vorstellt: Selbstgerecht, ohne feste Standpunkte und auf die Steigerung der Diäten bedacht. Dr. Dieter Porth.]

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Deutsche Theater Göttingen [ Homepage ] (Sandra Visscher)
 

Ankündigungen, Meldungen und/oder Newsletter vom Deutschen Theater- Premiere - Helmut Qualtingers Satire DER HERR KARL im DT Keller

Deutsches Theater in Göttingen

Am Freitag, 18. April 08 feiert um 20 Uhr im DT Keller DER HERR KARL Premiere. Johannes Granzer spielt die wohl berühmteste Theaterfigur der österreichischen Nachkriegsgeschichte, erfunden von dem Autorenduo Helmut Qualtinger und Carl Merz:
Der sechzigjährige Herr Karl ist als kleiner Lagerverwalter im Keller einer Delikatessenhandlung angestellt. Statt die Cognacvorräte in den Regalen zu verstauen, widmet er sich hingebungsvoll dem Leeren der Flaschen. Stets war er darum bemüht, jeder Arbeit aus dem Wege zu gehen und sich im Leben möglichst bequem einzurichten. Zwischen Salamistangen und Fischkonserven schaut er selbstgerecht auf sein bewegtes Leben zurück und erzählt mit boshaftem Wiener Schmäh seine Geschichte. Eine Geschichte, die auf gallig-satirische Weise die Auseinandersetzung mit den österreichischen Zwischenkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsjahren sucht. Nach und nach zeigt sich hinter der Fassade des gemütlichen und harmlosen Biedermanns der opportunistische Spießbürger. Herr Karl verkörpert den Prototyp des gesellschaftlichen Parasiten schlechthin, der wie ein Fähnlein im Wind stets auf den eigenen Vorteil bedacht ist: Mal kämpfte er für die Kommunisten, mal für die Heimwehr, mal für die Nazis. Ebenso hemmungslos berichtet er aus seinem Privatleben: Mit ordinärem Augenzwinkern plaudert er munter von seinen Liebesabenteuern, die stets von dem Kalkül bestimmt waren, von seinen Frauen ausgehalten zu werden.
Inszeniert wird die satirische One-Man-Show von dem Schweizer Regisseur Thomas Blubacher.

Nächste Vorstellung am 25. April 08 um 20 Uhr, Karten unter Tel. 0551-49 69 11.

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[Anmerkung: Die Kennen die "Mitte" nicht? "Mitte" = "Zentrum" = "Literatisches Zentrum" = Düstere Straße 20. Dr. Dieter Porth.]

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[Anmerkung: Statt eines Booleplatzes würden mir schon ein paar Bänke zum Verweilen in der Innenstadt reichen. Nicht jeder will sich in ein Straßencafe setzen. Dr. Dieter Porth.]

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