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~ Dr. Dieter Porth - Hannover

Fritz Güntzler, Landtagsabgeordneter der CDU: "Mehrleistungssystem zur Unfallentschädigung fördert ehrenamtliches Engagement" - CDU-Landtagsfraktion befürwortet weiterhin eine eigenständige Feuerwehr-Unfallkasse.

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Pressemitteilung Kontaktlink zu Landtagsabgeordneter der CDU Fritz Güntzler [ Homepage ] (- Christina Fütterer)

[Hannover - 25.04.07] [Quelle: Email]

CDU-Landtagsfraktion befürwortet weiterhin eine eigenständige Feuerwehr-Unfallkasse:
Göttingen/Hannover. Die CDU-Landtagsfraktion setzt sich für eine weiterhin eigenständige Feuerwehr-Unfallkasse in Niedersachsen ein. Der CDU-Landtagsabgeordnete Fritz Güntzler gab heute bekannt, dass die CDU-Fraktion einen entsprechenden Entschließungsantrag in der morgigen Sitzung in den Niedersächsischen Landtag einbringen wird. "Unsere landesweit 140.000 ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte in mehr als 3.300 Ortsfeuerwehren sollen auch in Zukunft im Falle eines Unfalles jede Unterstützung erhalten, um schnellstmöglich wieder gesund zu werden", so Güntzler und weist insbesondere auf die 13 Göttinger Ortsfeuerwehren, mit Ihren rund 450 freiwilligen Helfern, hin. "Bei bleibenden Schäden muss eine optimale Versorgung gewährleistet sein. Dem kann nur eine weiterhin eigenständige, von den Versicherten und den Kommunen als den Trägern des Brandschutzes paritätisch selbst verwaltete Kasse Rechnung tragen", erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete.
Planungen auf Bundesebene, wonach die Feuerwehrkassen mit anderen Versicherungsträgern verschmolzen werden sollen, lehnte der CDU-Politiker entschieden ab. Die Selbstverwaltungsgremien der Unfallversicherungsträger sollten selbst entscheiden können, ob sie etwa aus sachlichen Erwägungen heraus entsprechende Initiativen für einen Fusionsprozess ergreifen oder nicht. Daher müsse die Zuständigkeit für die Organisation der Unfallkassen vom Bund auf die Länder übertragen werden. "Zwar begrüßen wir alle Maßnahmen, die zu Einsparungen von Verwaltungskosten führen, ohne die Leistungsfähigkeit der Unfallkassen zu beeinträchtigen.  Kommentarpiktogramm   Das darf aber nicht zu Lasten unserer Feuerwehren gehen. Die Interessen der Feuerwehrleute in der Unfallversicherung dürfen und können nicht mit den Belangen anderer Berufsgruppen gleichgestellt werden. Die spezifischen Bedürfnisse derer, die im Einsatz ihr Leben und ihre Gesundheit riskieren, müssen jedoch anders behandelt werden, als diejenigen, die ein ‚normales' Berufsrisiko eingehen", so Güntzler.
Die gefahrgeneigten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst, die um ein Vielfaches unfallträchtiger sind als andere versicherte Tätigkeiten, erforderten nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten einen speziellen Präventionsbedarf. Die Mitarbeiter der Feuerwehr-Unfallkasse sorgten als aktive Feuerwehrkameraden für eine maßgeschneiderte Spezialprävention mit Augenmaß. "Gerade das spezielle Mehrleistungssystem zur Unfallentschädigung von Unfällen, die Angehörige der Feuerwehren im Dienst erlitten haben, fördert das ehrenamtliche Engagement und trägt entscheidend zur Bereitschaft der ehrenamtlichen Ausübung bei. Der Feuerwehrangehörige oder schlimmstenfalls seine Hinterbliebenen müssten mindestens so gestellt sein, wie sie ohne einen Unfall in Ausübung einer hoheitlichen Tätigkeit für den Träger der Feuerwehren vorher gestellt gewesen wären. Dafür steht das erwähnte Mehrleistungssystem. Das sind wir den Ehrenamtlichen auch schuldig", betonte Güntzler abschließend.

Pressefoto ©2007

Pressefoto , 2007 © Fritz Güntzler

Fritz Güntzler


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